Ab sofort steht eine weitere Labor-Version des kommenden FRITZ!OS 8.50 bereit – mit zahlreichen Funktionen für das FRITZ!OS und die MyFRITZ!App. Hier können sich Nutzer der FRITZ!-Produkte neben der Matter-Bridge-Funktion (Matter-Unterstützung) für die FRITZ!Box 5690 Pro auf neue Energiesparfunktionen und Routinen im Smart Home sowie DNS-Filter, automatische Priorisierungen, einen verbesserten Ausfallschutz für FRITZ!Box-4G- und 5G-Modelle und einen SOS-Ruf mit Notfallkontakten für das FRITZ!Fon freuen. Die optimierte App wartet mit dem neuen Smart Check für schnelle Diagnosen aller FRITZ!-Produkte im Heimnetz sowie einem erweiterten Serviceangebot mit Supportseiten und Chatbot auf. Unter fritz.com/labor sind die aktuellen FRITZ!-Labor-Versionen sowie eine Anleitung zum Testen der neuen MyFRITZ!App zu finden.
Intelligente Statusanalysen und mehr Support
Mit dem neuen Smart Check zeigt die MyFRITZ!App den aktuellen Zustand der FRITZ!Box direkt auf dem Startbildschirm der App an. So erhalten Nutzer von FRITZ!-Produkten in verschiedenen Themenkategorien wie Internet, Telefonie, Heimnetz, WLAN, LAN, USB, Smart Home und Sicherheit hilfreiche Empfehlungen, Hinweise und Warnungen – jeweils mit konkreten Hilfestellungen zur schnellen Umsetzung. Der Smart Check weist beispielsweise auf die fehlende Mesh-Verbindung zu einem Repeater hin oder gibt Tipps, wie sich ungewünschte Anrufe zu Sonderrufnummern blockieren lassen. So behalten Anwender den Überblick. Auf der Startseite der App wird in der Beta-Version der aktuelle Smart-Check-Status auf einen Blick sichtbar – ein Tipp auf „Smart Check" öffnet die vollständige Auswertung. Zusätzlich können Anwender in der aktuellen App-Version die integrierten Service-Seiten mit Chatbot sowie den FRITZ! Online Shop erkunden.
Automatische Priorisierung für stabile Videokonferenzen
Die automatische Priorisierung sorgt für noch stabilere und schnellere Verbindungen – insbesondere bei echtzeitrelevanter Kommunikation wie Videokonferenzen, bei denen eine zuverlässige Verbindung besonders wichtig ist. Die Erkennung und Priorisierung erfolgen dabei vollständig automatisch. Läuft gerade eine solche Verbindung, wird die aktive Priorisierung direkt in der Benutzeroberfläche am jeweiligen Netzwerkgerät angezeigt und kann auch noch bis zu 24 Stunden später nachvollzogen werden. Die automatische Priorisierung steht im FRITZ! Labor sowohl für die FRITZ!Box 5690 Pro als auch für die FRITZ!Box 7690 zur Verfügung und wird im Laufe der kommenden Wochen bis zum Roll-Out des FRITZ!OS 8.50 für weitere FRITZ!Box-Produkte verfügbar.
FRITZ!Box schützt vor unerwünschten Inhalten
Mit dem neuen DNS-Filter lassen sich unerwünschte Webseiten für alle Geräte im Heimnetz gleichzeitig blockieren – ob auf Smartphones, Smart-TVs, Laptops und sogar für smarte Glühbirnen oder Kühlschränken. Gesperrt werden können Webseiten, auf denen übermäßige Werbung, Tracking oder Schadsoftware bekannt ist – aber auch Phishing-Seiten, Botnets oder andere unerwünschte Inhalte. Ruft ein Gerät im Heimnetz eine gesperrte Adresse auf, blockiert die FRITZ!Box die Anfrage automatisch. Die FRITZ!Box unterstützt gängige Standards, um Sperrlisten mit unerwünschten Webadressen einzulesen und zu verarbeiten. Anwender können auch auf frei verfügbare und von der Community gepflegte Sperrlisten zurückgreifen, um Werbung, Tracker und Malware herauszufiltern.
Ausfallschutz jetzt auch für FRITZ!Box-4G- und -5G-Modelle
Mit FRITZ! Failsafe – dem Ausfallschutz der FRITZ!Box – bleiben FRITZ!-Anwender bereits heute immer online. Mit dem neuen FRITZ! Labor ist es nun möglich, FRITZ! Failsafe direkt auf den FRITZ!Box-4G- und -5G-Modellen zu nutzen. Dazu haben diese Modelle erstmals die Möglichkeit erhalten, einen Internetzugang über einen LAN-Anschluss zu nutzen, zum Beispiel via vorgeschaltetem ONT an einem Glasfaseranschluss. Das FRITZ! Failsafe stellt dann sicher, dass bei einer Störung der Festnetzverbindung die Mobilfunkverbindung vorübergehend die Internetversorgung im Heimnetz übernimmt.
Automatische SOS-Rufe sparen im Notfall Zeit
Der neue "Einfache Modus" für das FRITZ!Fon fokussiert die Telefonie in Menüs und Funktionen. Damit wird die Bedienung erheblich vereinfacht. Die Anpassungen adressieren primär die Bedürfnisse älterer Menschen und von weniger technikaffinen Nutzern. Nach Aktivierung können die Auswahltasten als Schnellwahltasten genutzt werden, wobei jede Taste mit einer Rufnummer oder einer Funktion belegt werden kann. Der SOS-Ruf ist Teil des einfachen Modus und ermöglicht das Hinterlegen von bis zu vier Notfallkontakten, die im Ernstfall automatisch nacheinander angerufen werden. Die Dauer und Wiederholung der Anrufsequenzen lassen sich dabei individuell einstellen. So wird bei Bedarf wertvolle Zeit eingespart.
Mehr Energiesparfunktionen und neue Automatisierungen im Smart Home
Die smarten Steckdosen FRITZ!Smart Energy 200 und 210 lassen sich nun beim Überschreiten einer definierten Leistung nach einer festgelegten Dauer ausschalten. Häufig genutzte Smart-Home-Abläufe wie "Haus verlassen", "Nach Hause kommen" oder "Urlaub“ können mit wenigen Klicks automatisiert und mit Zonen (Geofences), die zuvor in der FRITZ!App Smart Home (aktuelle Betaversion) eingerichtet wurden, ausgelöst werden. Außerdem lassen sich mit dem nächsten Update für Routinen mehrere Auslöser kombinieren, darunter auch auf dem Smartphone definierte Zonen. So lässt sich beispielsweise einstellen, dass eine Routine erst dann aktiv wird, wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben. Außerdem kann die FRITZ!Box 5690 Pro nun als Matter-Bridge eingesetzt werden. Dadurch lassen sich alle FRITZ!-Smart-Home-Geräte und kompatible Smart-Home-Geräte anderer Hersteller, die an der FRITZ!Box 5690 Pro angemeldet sind, in ein bestehendes Matter-Netzwerk von Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa integrieren. Nutzer profitieren hier auch von der Sprachsteuerung.
FRITZ! Labor: Frisch aus der Entwicklung
Beta-Updates aus dem FRITZ! Labor enthalten neue Funktionen direkt aus der Entwicklung und geben Anwendern schon vorab einen Ausblick auf kommende FRITZ!OS-Updates. Gleichzeitig fließen in die Labor-Versionen regelmäßig aktuelle Verbesserungen aus den Bereichen Sicherheit und Energieeffizienz ein. Das hier vorgestellte FRITZ! Labor lädt Nutzer dazu ein, die neuen Funktionen zu testen und Feedback an die weitere Entwicklung zu geben.
